Im Zuge der Sanierung der Klostergebäude konnten auch die Terrassengärten,
die südliche Klosterstraße, die östliche Umfahrt mit Eingangsbereich und die beiden
Innenhöfe wiederhergestellt werden. Eine gartendenkmalpflegerische Voruntersuchung war Grundlage für die Umsetzungsplanung.

Die südl. Klosterstraße wurde in ihrer Höhenlage an die historische Topographie angepasst.
Die sich in ihrer Lage und in ihrer topographischen Struktur aus dem 18. und 19. Jh.
erhaltenen Terrassengärten sollten in ihrer geometrischen Form mit Mittelachse,
Wegekreuze und Brunnen instandgesetzt und ergänzt werden. Somit wurde dem Mittelrisalit
wieder die barocke Gartengestaltung vorgelagert und dadurch das Gesamtensemble
deutlich aufgewertet. Der Erschließungsweg im Osten wurde vom Kloster abgerückt. Am Ostportal entstand ein großzügiger Vorplatz . Die Innehöfe sind  sehr ruhig und kontemplativ  mit Rasen- ,Pflanz- und Platzflächen gestaltet.

Auftraggeber:
Kloster Roggenburg

Umsetzung:
2009 - 2015